9. Dezember 2012

Winterspaziergang

Speyer, 8.Dezember 2012

Die schneeflocken rieseln tanzend zu boden.
In die ferne schauen ist nicht mehr, denn die schneeflocken wirbeln in scharen umher und es sieht aus als würde der wind von allen richtungen gleichzeitig wehen.
Ein wirres durcheinander.
Die einen sausen tobend umher, als ginge es um leben oder tod.
Die anderen gleiten sanft hinab, schweben wieder etwas in die höh oder drehen noch ein paar pirouetten.
nach kurzer zeit bedecken sie die häuser- sowie die autodächer mit einem guss aus schnee. Es dauert nicht lang und so überziehen sie auch den boden sichtbar.

Eine eiskalte nacht vergeht.. und möge sie bitte keiner draußen miterleben müssen.
Der neue morgen bricht herein und die sonne begrüßt alle pflanzen und tiere.
Sie weckt in mir das spontane verlangen mich hinaus zu wagen und die welt zu betrachten.

Wie in einem Traum knirscht der schneeboden unter den füßen,
die sonne wirft glitzerne lichtspiele auf den schnee
und die vöglein sind eifrig auf den baumkronen zugange..



































die Speyer stadtmauer (12 Jh.)


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